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Keul-o-test Semi-Quantitativer-AFP TestFür Vollblut, Serum und Plasma Bestellnummer: KGST111
Einführung Alpha-Fetoprotein wird normalerweise während der fötalen und neonatalen Entwicklungsphase durch die Leber, den Dottersack und in kleineren Konzentrationen im gastrointestinalen Trakt hergestellt. Während des zweiten Lebensjahres nehmen die AFP-Konzentrationen erheblich ab, danach werden normalerweise nur Spuren von AFP in Serum nachgewiesen. Erhöhte AFP-Werte treten bei diversen bösartigen Krankheiten, wie z. B. hepatocellularen Karzinomen, Hodenkrebs und gelegentlich auch bei anderen Krankheiten endodermalen Ursprungs auf. Bei Personen mit einem erhöhtem Leberkrebsrisko wurde AFP zum Nachweis von Tumoren im Frühstadium genutzt. Studien von Patienten mit großen Leber-Metastasen oder mit virulenter Hepatitis haben außerdem auf einen leicht erhöhten oder einen beständigen AFP-Pegel hingewiesen. In Gegenden mit einem erhöhten Leberkrebsrisiko haben Screenings auf AFP zu der Entdeckung vieler Tumore in frühen Stadien geführt. Der Nachweis erhöhter AFP-Werte kann auch zur Bestimmung von fötalen offenen Neuralrohrdefekten genutzt werden. Verwendungszweck Der BGT AFP-Test ist ein hochsensitiver Immunoassay für den semi-quantitativen Schnellnachweis von menschlichem AFP in Vollblut, Serum oder Plasma. Der Test ist geeignet als Hilfsmittel bei der Überwachung von Patienten während eines Krankheitsverlaufs, bei der Untersuchung des Erfolgs therapeutischer Maßnahmen oder zum Nachweis rezidiver oder residualer Erkrankungen. Die Nachweisgrenze liegt bei 25 ng/ml. LIEFERUMFANG
BENÖTIGT, JEDOCH NICHT MITGELIEFERT
Zur Beachtung Der BGT AFP-Test soll bei 4-30o C gelagert werden. Die Testkassette ist gegenüber Feuchtigkeit und Hitze empfindlich. Verwenden Sie den Test unverzüglich, nachdem Sie ihn dem Folienbeutel entnommen haben. Nicht nach Ablauf des Verfalldatums anwenden. PROBENAHME UND LAGERUNGVollblutproben: Entnehmen Sie Blutproben mit einem Antikoagulanz (Natrium- oder Lithium-Heparin). Vollblutproben müssen innerhalb von 24 Stunden nach der Probenahme getestet werden.Plasma/Serum:
Testdurchführung
Vorsicht: Die angegebene Auswertezeit gilt für eine Umgebungstemperatur von 15 bis 30o C. Falls der Test bei niedrigerer Temperatur durchgeführt wird, muss die Wartezeit entsprechend verlängert werden. Auswertung
![]() AFP-Konzentration geringer als 25 ng/ml: Wenn die Intensität der Testlinie (T) geringer ist als die der Referenz-Linie(R), zeigt dies einen AFP-Gehalt von weniger als 25ng/ml an. AFP-Konzentration von 25 ng/ml: Wenn die Intensität der Testlinie (T) der der Referenz-Linie(R) gleicht, zeigt dies einen AFP-Gehalt von 25ng/ml an. AFP-Konzentration höher als 25 ng/ml: Wenn die Intensität der Testlinie (T) kräftiger ist als die der Referenz-Linie(R), zeigt dies einen AFP-Gehalt von mehr als 25ng/ml an. Ungültig: Falls nach Testdurchführung nur eine Linie bei "T" oder gar keine Linie erscheint, ist der Test ungültig. Möglicherweise wurde der Test nicht richtig ausgeführt oder das Verfalldatum ist überschritten. In diesem Fall muss ein neuer Test durchgeführt werden. Bemerkung: Ein positives Resultat wird bestehen bleiben, wenn es nach 15 Minuten erscheint. Wird der Test jedoch nach mehr als 15 Minuten ausgewertet, ist es möglich, dass auch kleinere AFP-Konzentrationen als 25ng/ml ein positives Ergebnis zeigen. Proben mit einer hohen Konzentration an Rheumafaktoren können ein unspezifisches positives Resultat hervorrufen Einschränkungen Obwohl der BGT AFP-Test AFP sehr zuverlässig nachweist, können falsche Resultate nicht ganz ausgeschlossen werden. Es müssen weitere Untersuchungen ausgeführt werden, falls der AFP-Test ein zweifelhaftes Resultat liefert.
In einer internen Studie wurde mit drei unterschiedlichen Chargen des AFP-Testes, dessen Spezifität bestimmt. Hierbei wurden folgende Stoffe getestet: Serum mit Triglyceridkonzentrationen bis 500mg/ml, Serum mit Bilirubinkonzentrationen bis 10 mg/100ml, hämolysierte Proben mit Hämoglobinkonzentrationen bis 10 mg/ml, PSA mit Konzentrationen bis 1000 mlU/ml und Albumin mit Konzentrationen bis 20 mg/ml. Keine der Stoffe zeigten eine Beeinflussung oder Kreuzreaktion im Test.
Literatur
(akt. 13.09.2010) |